Zombie-Epidemie oder die Lebensunlust

Wat is hier los? Es scheint dass eine nicht enden wollende Zombie-Epidemie um mich herum ausgebrochen ist. Ich dachte dass es eine wetterbedingte Winterdepri Phase ist, aber auch bei herrlichem Wetter, Vogelzwitschern, (endlich) Sonnenschein, „Sorgenfreiheit“ (Grundbedürfnisse wie Essen, Trinken, Dach über dem Kopf, Job, Geld sind erfüllt – überwiegend auch Gesundheit) wird trotzdem ne Flappe gezogen!

Hallo! Wie sind die Verhaltensregeln? Beissen sie und saugen einem das Blut aus? Ach nee, das waren Vampire. Was muss ich bei Vollmond tun? Nee, das waren ja die Werwölfe. Mist, ich hätte mir die ganzen Zombie – Walking Dead Sachen doch mal anschauen sollen!

Die Sache ist ja, Menschen zombien vor sich hin und saugen einem die Energie aus und ziehen weiter zum nächsten. Wie eben ein Vampir, nur kein Blutsauger, sondern ein Energiefresser. Ich höre tiefes seufzen, sehe Augen rollen, höre wie ungerecht und furchtbar die Welt doch ist. Und dann lassen sie sich in die Stühle plumpsen und hängen da wie ein Schluck Wasser in der Kurve. In Endlosschleife.

Jetzt muss ich aber selbst kurz mit den Augen rollen! 🙂

Wie anstrengend. Aber woher kommt diese Lebensunlust?? Dieses alles-ist-so-furchtbar-unfair-und-anstrengend-und-überhaupt-pffff? Wieso wollen so viele „einfach-nur-noch-auf-die-Couch“, sich „berieseln“ lassen? Wie kann es soweit kommen, dass ein Mensch sich unglaublich oft in diesem Zustand befindet? Und wie kann er da wieder raus?

Natürlich habe ich auch mal solche Tage, diese feiere ich, reize sie aus und geniesse sie. Aber dann ist es gut. Denn solche Tage finde ich für mich selbst super anstrengend. Irgendwie fühlt sich der Zustand auch unnatürlich an. Dieses über alles abkotzen, alles irgendwie schlecht sehen – bäääh – es lebe Murphy`s Gesetz!

Ich höre sehr oft dass ich viel zu viel Energie habe. Hmm… ich bin eben aktiv, rede schnell, lache viel und probiere und teste gerne Sachen aus, seien es Rezepte, Sport, Nähen was auch immer mich findet… Ständig viel zu gut drauf bin. Ich liebe meinen Alltag, wieso sollte ich rummeckern und schlecht drauf sein? Die „Gabe“ habe in fast allem das positive zu sehen. Das ist keine „Gabe“, es ist mentale Arbeit, eine „Umprogrammierung“ bis es irgendwann natürlich wird auf diese Art zu reagieren. Mich dauernd über irgendetwas freue. Wieso denn auch nicht – was gibt es schöneres als Freude – und jeder Mensch hat täglich irgendetwas worüber er sich freuden darf!

Wenn unser Blickwinkel verschoben ist, dann sollten wir uns an die Arbeit machen, diesen zu refokussieren – bis wir die Freude und die Lebenslust entdecken und ausleben können, und das alles immer wieder im Alltag und nicht irgendwann mal vielleicht, wenn ich mal in die Karibik… blaaaa NEIN. Hier und Jetzt.

Jetzt meine Frage: wieso bin ich eigentlich die Verrückte?

Möge die Macht mit euch sein ❤

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4 Gedanken zu “Zombie-Epidemie oder die Lebensunlust

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