Wer hat Angst vor dem …eh… seinem Kopfkino??

Definition lt. dieser Seite:
„Angst (anxiety) und Furcht sind Emotionen, die bei einer Bedrohung (oder der bloßen Vorstellung davon) bei vielen Tieren einschließlich des Menschen auftreten. Als grundlegende stammesgeschichtlich herausgebildete Warn- und Schutzfunktion treiben Angst und Furcht zur Flucht und aktiven oder passiven Vermeidung von Situationen an, die Schmerz, Verletzung und Tod zur Folge haben können. …1) Angst als allgemeinem, gegenstandslosem, frei flottierendem, ungerichtetem und diffusem Gefühl, das nicht zu konkreten Handlungen führt (oder führen kann) und 2) einer spezifischen, gegenstandsgerichteten, d.h. auf ein konkretes Objekt oder eine bestimmte Situation bezogenen Furcht, die zu Verstecken, Flucht oder Angriff verleitet – die Angst kommt „von innen“, die Furcht „von der Außenwelt“…“

Wovor hast du Angst?
Wie viele Sachen hast du nicht gemacht aus Angst vor…?
Bei wie vielen Sachen die du trotzdem gemacht hast, ist deine Angst vor… eingetroffen?
In welchen Bereichen hält dich Angst zurück zu agieren?
Wenn du eine Idee oder Wunsch hast, was kommt zuerst – Vertrauen oder Angst?

Mir fällt immer mehr auf, dass wenn ich neues ausprobieren möchte, eine Idee habe, etwas anders machen möchte, dass von meinem Umfeld direkt Angst und seltsame Horror Szenarien, Aliens, utopische Szenen und Gründe für warum nicht kommen um bloss da zu bleiben wo man ist. Immer diese …was ist wenn…? Und wenn’s nicht klappt…? Was machst du dann…? Was ist wenn was passiert…?

Diese Angst vor dem Versagen… sich zu blamieren… etwas nicht direkt zu wissen/können… nicht zu wissen was man tun soll… etwas nicht hinzubekommen… vor dem Unbekannten… vor Menschen… vor Situationen… so unglaublich vielen Sachen…

Ich mache mir meine Angst bewusst und gehe direkt auf sie zu wann immer ich kann. Ich habe mein mega sicheres, gutes Leben vor 8 Jahren aufgegeben. Bin ohne die Sprache zu sprechen in ein nicht so stabiles Land ausgewandert. Hab dann wieder ein halbwegs sicheres Leben hingeschmissen. Bin dann alleine mit meinem Rucksack nach Asien gegangen. War dann dort knapp 1 Jahr mit täglich mega krassen Erlebnissen. Mit riesen Schlangen vor meinen Füssen, sonstigen wilden Tieren, Infektionen und ohne Ärzte, Mörderstrassen, Verkehrsmittel die hier verboten wären, Hygienezuständen wo das Gesundheitsamt direkt heulen würde, im glitschigen Dschungel wo du dich entweder konzentrierst und vertraust oder den Abhang runterfliegst, mit wenn du am einschlafen betest (du willst nicht wissen wie und wo) dass alles schon gut läuft – bitte!, ohne Geld und ohne die Sprache zu sprechen, mit furchtbar-haarigem-stinke-Tofu dass ich essen musste, 72 h ohne Schlaf, ohne Essen ab 12, mit aus 1.600 m vom Berg springen, abstürzen und direkt wieder springen (Paragliding 🙂 ) …

Und was ist passiert? ICH LEBE! ICH LIEBE! Das Leben ist schön! Das Leben ist Magie! Das Leben ist Vertrauen! UND DIE ANGST KANN MICH MAL!

Wofür entscheidest du dich?
Für Angst = dem Leben aus dem Weg gehen?
Für Vertrauen = dich in das Leben reinschmeissen?

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