Nepal in mir und um mich herum

Hier bin ich, wohl oder übel! Auf mich selbst gestellt. Schaun wir mal wo das alles so hinführt…

Da sehe ich wieder wie schwachsinnig die Ängste vor dem Unbekannten sind! Ich treffe wunderbare Menschen, an wunderbaren Plätzen, habe die abgefahrendste Busfahrt überhaupt. Eine mega Party, mit Musik, Räucherstäbchen und Menschen die plötzlich warme Gerichte hervorzaubern und mich einladen mitzuessen, als sie mich mit meinen armseligen Keksen sehen… 200 km in 7 Stunden – das ist doch mal ein Wort! Ich erfahre tiefste Herzlichkeit und Menschlichkeit, wie ich das schon ich weiss nicht wie lange nicht fühlen konnte.

Ich kann wieder fühlen! 😀

Ich bin in meinen kleinen Paradies in Pokhara auf Empfehlung von meinem Nepal dhai, Cosmo, angekommen… Die Menschen grüssen mich auf der Strasse, alle sind in Frieden und absolut easy going. Es ist wie in meinem Heimatdorf, wie wenn ich schon immer da gewesen wäre. Ich wollte jeden Tag losziehen zum trekken. Denn MAN muss doch trekken wenn MAN nach Nepal geht. Ich habe es nicht geschafft! Es war zu schön. Es war zu sehr Balsam für die Seele. Es ist mir auch sowas von egal was MAN so machen muss.

Aber dafür bin ich von einem 1.600 m hohen Berg runter gesprungen!!! Paragliding – Tandem! Keine Panik 🙂 Ich habe mir fast in die Hosen gemacht, aber als wir schwebten war es wohl eines der schönsten Gefühlsexplosionen die ich hatte! Nachdem ich dort Zeit unter anderem mit der wunderbaren, meiner persönlichen Santa-Cristina verbringen durfte, mit so vielen schönen, herzerwärmenden, lustigen, öffnenden, tiefen Gesprächen war es Zeit für Kopan!

Es war ein toller Kurs über Buddhismus. Das beste daran war, dass es viele neue Fragen, Denkanstösse und Sichtweisen gab. Was wären Buddhisten wenn sie nicht von Leiden reden würden? Kein Esoterik gequatsche, sondern Leiden, Bindung, Ignoranz, Ärger, Verurteilung, Nicht-Selbst, Unbeständigkeit selbst fühlen, an sich sehen, betrachten, sich bewusst machen. Herrlich!

In einer Gesellschaft wo es verpönt ist über negatives/schlechtes/böses zu reden war es einfach nur angenehm das alles auch zuzulassen und sich bewusst zu werden wie das entsteht, woher es kommt, warum es kommt, wie es geht… Das ist eine gute Sache um aus dem „Autopilot-Dasein“ aufzuwachen und sein programmiertes Verhalten und sein Kopfkino bewusst zu werden und die Möglichkeit zu haben sich upzudaten.

Hier habe ich unter anderem die wunderbare Sara kennengelernt. Sie hat von ihrem Vipassana Meditation Retreat erzählt. Sachen wie nur 4 Stunden schlafen, ab 12 Uhr nichts mehr essen, Schweigen, und die letzten 72 Stunden überhaupt nicht schlafen… Wow. Respekt! Das ist mir zu krass, aber sollte MAN mal irgendwann probieren…

Bewusst werden. Anerkennen. Akzeptieren. An sich arbeiten. Entwerden. Loslassen.
Nimm Verantwortung für dein Leben und hör auf in der Opferrolle zu schwelgen!

…anstatt dich zu wundern WARUM das dir passiert, bedenke warum das DIR passiert…

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