Taten statt Worte

Wenn es an der Zeit ist praktisch zu sein…
Eine Geschichte von Mohammed Gwath Shattari

Als drei Reisende die Berge des Himalaya durchquerten, diskutierten sie die Wichtigkeit, alles auf spiritueller Ebene erlernte in die Praxis umzusetzen.

Sie waren so vertieft in ihr Gespräch, dass sie erst spät in der Nacht bemerkten, dass alles was sie mit sich hatten ein Stück Brot war. Sie beschlossen nicht darüber zu diskutieren, wer es am meisten verdient hatte das Brot zu essen. Da sie fromme Männer waren, liessen sie die Entscheidung in die Hände der Götter. Sie beteten, dass während der Nacht ein erhabener Geist anzeigen sollte,wer die Nahrung erhalten sollte.

Am nächsten Morgen standen die drei Männer gemeinsam bei Sonnenaufgang auf.

„Das ist mein Traum“, sagte der erste Reisende. „Ich wurde an Orte gebracht, die ich noch nie zuvor besucht habe, und genoss die Art von Frieden und Harmonie auf das ich vergeblich mein ganzes Leben auf der Erde gewartet habe. Mitten in diesem Paradies, sagte mir ein weiser Mann mit einem langen Bart: „Du bist mein Auserwählter, du hast nie nach Lust gesucht, du hast immer auf alles verzichtet. Und um dir meine Loyalität zu beweisen, möchte ich dass du ein Stück von dem Brot probierst.“

„Das ist sehr seltsam“, sagte der zweite Reisende. „Denn in meinem Traum sah ich meine Vergangenheit als Heiligkeit und meine Zukunft als Meister. Als ich sah was kommen wird, fand ich einen weisen Mann der sagte: „Du hast einen grösseren Bedarf an Nahrung als deine Freunde, da du viele Menschen führen musst, was viel Kraft und Energie erfordern wird.“

Dann sagte der dritte Reisende: „In meinem Traum habe ich nichts gesehen, ging nirgendwohin, und fand auch keine weisen Männer. Aber zu einer bestimmten Stunde in der Nacht wachte ich plötzlich auf. Und ich aß das Brot.“

Die beiden anderen waren wütend: „Und warum hast du uns nicht gerufen, bevor du eine solche persönliche Entscheidung triffst?“

„Wie konnte ich? Ihr wart beide so weit weg, um Meister zu finden und solche heiligen Visionen zu haben! Gestern haben wir über die Wichtigkeit um alles auf spiritueller Ebene erlernte in die Praxis umzusetzen gesprochen. In meinem Fall handelte Gott schnell, und hat mich fast vor Hunger sterbend aufwachen lassen! “

… ich wollte mit dieser schönen Geschichte starten denn ich bin ein Freund von Taten, Fühlen, Erleben, Spüren, Leben, und eben auch einfach machen, sich hingeben, seinen Gefühlen folgen… Tun, und nicht bloss oberflächlich rum-/nachquatschen und Licht durch die Gegend schicken 🙂

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