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Liebster Blog Award #3

Neben Benjamin, den lieben Winkelbauers hat mich die liebe Elly von Ellys Ecke zum Liebster Blog Award nominiert – welch Ehre und Freude! Ich danke dir von Herzen, liebe Elly, für die Nominierung und deine tollen Fragen! Es war mir eine besondere Freunde da du neben toe die erste warst, der ich gefolgt bin🙂

Hier nun zu Ellys Interview:

1.      Was hat sich in Deinem Leben durch das Bloggen verändert?

Die Themen die ich bearbeitet habe oder am Bearbeiten bin, sind klarer, da ich mir das was ich schreibe mich selbst frage, oder gefragt habe und daran arbeite. Es ist als ob ich damit irgendwie noch ein Stück mehr abschliesse oder es mir noch verständlicher und bewusster wird. Und ich habe bereits jetzt wunderbare, gleichgesinnte Menschen mit ähnlichen Themen und tollen Visionen dadurch kennengelernt, und das ist glaube ich die grösste und schönste Veränderung.

2.      Was bringt dich so richtig in Schreibstimmung?

Ein Lied, ein Wort, ein Geruch, ein Blick, eine Erinnerung… kann alles Mögliche sein.

3.      Was macht für Dich einen guten Blogbeitrag aus?

Dass es von Herzen kommt und ehrlich ist, auch wenn es nicht so ein „schönes“ Thema oder ein perfekter Artikel ist.

4.      Was ist Dein Lieblingsbuch?

Siddhartha von Hesse. Gedichte von Rumi. Alchemist von Coelho. The power of Now von Tolle (ich habe das als ich vor Jahren angefangen habe mir so viele Fragen zu stellen und mir zu sagen, dass es das nicht alles sein kann, verlassen auf einer Parkbank gefunden, und habe angefangen zu lesen bis der Besitzer kommt, bis ich begriffen habe, dass das Buch für mich bestimmt ist und es in genau dem richtigen Moment so viel in meinem Leben verändert hat🙂 )

5.      Was hat Dich heute schon zum Lächeln gebracht?

Der blaue Himmel und die Sonne die mir in der Bahn voll ins Gesicht geschienen hat. Ein Kind das mich in der Bahn angelacht hat und dein Kommentar / deine Nominierung🙂 Freude, Freude!

6.      Was war der nützlichste Ratschlag, den du jemals bekommen hast?

Akzeptiere – denn die Dinge sind wie sie sind. Akzeptiere was war, was ist, was kommt. Akzeptiere alles, ob du es toll findest oder nicht. Ein riesen Schritt zum inneren Frieden…

7.      Wann hast Du zum letzten Mal etwas Neues gemacht und was war es?

Ich habe im Geschäft Adobe Illustrator gelernt und habe Signalwege „gemalt“.

8.      Was tun, wenn’s regnet?

Zuhören.

9.      Wie gehst Du damit um, wenn etwas in Deinem Leben nicht so funktioniert, wie du es Dir vorstellst?

Nach eventuell einer kleinen Trotzreaktion und etwas Schmollen (was nicht mehr so oft vorkommt)🙂 … ich akzeptiere und bin dankbar dafür. Denn das was ich mir vorstelle, muss nicht das Beste für mich sein. Was weiss ich schon was kommt oder kommen soll? Der Job den man nicht bekommt, der Partner der einen nicht will, die Wohnung die weggeschnappt wird, der Flug der verpasst wird… ich bin überzeugt davon, dass alles ein Segen ist! Ich versuche mir auch keine Vorstellungen in dem Sinn zu machen, denn das sind Erwartungen, und Erwartungen können nur enttäuscht werden. Mit Vorstellungen, wie die Dinge sein sollen, kann man auch nicht so flexibel sein, und auf andere Sachen eingehen oder sie sehen. Natürlich sollte jeder seine Wünsche klar haben und nicht faul abhängen und warten bis Sachen von alleine passieren, nein. Ich gehe aktiv durchs Leben und nehme was kommt, was ist, ohne in das wie-es-sein-sollte zu verfallen – denn wenn es nicht ist, soll es auch nicht sein. Oder so🙂

10.  Was bedeuten Regeln und Gesetze für Dich?

Ordnung, Regeln, Gesetze… alles ist wunderbar, aber… mir scheint dass wir in einem Regel-Wahnsinn sind und dass Menschen nicht mehr wissen ohne Regeln und Gesetz Mensch zu sein. Und gar nicht mehr wissen wie sie was, wann machen sollen/dürfen/können, an welcher Linie sie stehen und warten müssen, wann sie was sagen, denken dürfen, wann nicht…. Ob sie auffallen oder nicht, ob „man“ das so macht oder nicht. Ob ein Mädchen sich als Superheld verkleiden darf oder nicht. So viele Gesellschaftliche Normen, Limitierungen, Unverständnis, Ignoranz, Einschränkungen, so viel wie „man“ zu sein hat und wie nicht, was „man“ zu tun hat und was nicht und so wenig einfach SEIN. Kein Wunder, dass sich die meisten benehmen wie Schafe und mit der Herde mitlaufen um dazuzugehören und sich bloss konform zu benehmen und nicht aufzufallen. Das alles fällt unter den Deckmantel „Regeln“ und unterdrückt eben Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit, Freiheit, Selbstbestimmung. Traurig. Aber es ist eben die Aufgabe von jedem einzelnen sich davon zu befreien…

11.  Wie sieht ein typischer Tagesablauf bei Dir aus?

Morgens Augen auf, lächeln und meine Dankbarkeit ausdrücken – für den wundervollen Tag, Freude, Liebe, Überfluss, liebe Menschen… Fertig machen und (mit Freude!) zur Arbeit. Arbeiten, Menschen beobachten, Gutes tun, ihnen helfen, Spass haben, und nach Hause gehen. Dann Sport / Yoga, etwas leichtes Essen, eventuell eine Doku anschauen oder lesen, und zum Abschluss meditieren. Das versuche ich jeden Abend zu machen, auch wenn es kurz ist. Meine Dankbarkeit ausdrücken und ab geht’s in den Schönheitsschlaf🙂

Ich habe hier lediglich die Fragen beantwortet, denn meine Nominierungen und Fragen sind in dem ersten Beitrag

Liebe Grüsse an alle

Wann ist es genug? Oder Ode an die Genügsamkeit

…ich muss schneller laufen, besser essen, mehr Geld verdienen, besser aussehen, mehr Sport machen, mehr lernen, produktiver sein, mehr tun, sportlicher sein, intelligenter werden…

All das impliziert dass ich HIER und JETZT und deswegen NIEMALS gut genug bin und mir ständig etwas fehlt! Aber wann ist es denn mal genug?

Wann bist du dir selbst genug wie du jetzt gerade bist? Wann bist du stolz auf deine jetzigen Leistungen ohne dass diese erst besser werden müssen? Wann reicht dir endlich mal das Geld aus was du gerade hast? Wann schaust du denn mal in den Spiegel und bist glücklich dabei und lächelst dich an? Wann isst du denn mal gesund genug? Ja, wann bist du eigentlich zufrieden???

Es wird uns ständig suggeriert besser, schneller, schöner etc sein zu müssen damit Mitmenschen Profit daraus schlagen können, und blöderweise gilt das dann auch noch als völlig „normal“. Erstmal finde ich diese seelische Tortur in die sich Menschen da hineinbegeben furchtbar, und zweitens finde ich das sehr traurig dass Menschen ihre Leistungen, schöne Momente, sich selbst und ihre Umgebung nicht einfach mal würdigen, geniessen, oder darauf Stolz sind.

Stell dir vor, du bist auf einer schönen Geburtstagsfeier und verzichtest unglücklich auf ein Stück lecker Kuchen weil du 200 Gramm zuviel auf der Waage hast und das sowieso so ungesund ist – anstatt ein kleines Stückchen zu essen wenn dir danach ist ohne viel Drama drumherum zu machen und die Feier und dich selbst zu geniessen!

Stell dir vor, du machst in einem Wettbewerb mit und landest in der Top 10 – und sagst dir direkt, dass du das hättest besser machen müssen um in der Top 3 zu landen, weil das hättest du einfach schaffen müssen – anstatt dich riesig darüber zu freuen dass du überhaupt in der Top 10 gelandet bist JETZT ohne an das nächste zu denken was du alles optimieren musst.

Stell dir vor, du siehst einen tollen Menschen, den du gerne kennen lernen würdest und machst dir direkt deine vermeintliche Imperfektion bewusst, und alle Gründe warum er oder sie dich bestimmt nicht kennen lernen möchte – anstatt glücklich und im reinen mit dir zu sein, dich selbst schön und liebenswert zu fühlen und es darauf ankommen zu lassen.

GENÜGSAMKEIT ist das Zauberwort.

Sei dir selbst mehr als gut genug. Gib dir Raum einfach mal zu SEIN. Du bist wundervoll, einzigartig, grossartig. Liebe dich, akzeptiere dich, hab Mitgefühl mit dir selbst – JETZT wie du gerade bist, dann entdeckst du vielleicht die wundervollen Schätze in dir…

Oder wie es Rumi am besten sagt: “Du rennst von Raum zu Raum, auf der Jagd nach der Diamanten-Halskette, die bereits um deinen Hals hängt!” :)

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Liebster Blog Award #2

Ich wurde von den lieben Winkelbauers für den Liebster Blog Award nominiert. Ich danke für eure super Fragen, die mich tief in mich gehen lassen haben. Ihr finde euch klasse und freue mich beim mitmachen🙂 Ich hatte wirklich viel Spass beim beantworten!

Hier sind die 11 Fragen

1. Schreibst du in deinem Blog anonym oder nicht und wieso?

Durch mein Impressum und mein Bild, wüsste jeder direkt wer ich bin. Ich wollte das auch nicht unbedingt anonym halten, denn was ich schreibe ist was ich zu dem Zeitpunkt fühle – und das muss ich nicht irgendwie geheim halten, weil Leute anfangen könnten mich für bekloppt zu halten. Aber was ich nicht gemacht habe ist „Werbung“ für meinen Blog. D. h. Ich habe niemanden darüber erzählt, habe nichts in meinem facebook darüber geteilt, oder sonst wie publik gemacht. Mein Wunsch war und ist es dass Menschen „freiwillig“ dazu kommen, dass genau die Menschen meine Beiträge dann lesen, die es gerade zu dem Zeitpunkt lesen sollen… Wenn es Menschen dienlich ist, und sie folgen, schön! Wenn nicht, auch schön!🙂

2. Was bedeutet Meditation für dich?

Ein mächtiges Werkzeug. Bewusstseinserweiternd. Innerer Frieden. Akzeptanz. Einsichten. Wissen, das nicht aus Büchern kommt. Unbeständigkeit. Freude. Vertrauen. Körpergefühl. Trauer. Einklang.Kopfkino. Gefühl. Verzweiflung. Achtsamkeit. Dankbarkeit. Freiheit. Ungeduld. Schönheit. Hier und Jetzt. Respekt. Ärger. Akzeptanz. Genügsamkeit. Einssein mit selbst, anderen, der Natur. Leiden. Mitgefühl. Klarheit. Schmerz. Liebe. Und 10.000 andere Zustände, die ich durch die Meditation erfahren, sehen, praktizieren durfte. Eines der besten Sachen, die ich bisher in meinem Leben angefangen habe zu praktizieren, und ich möchte keine Sekunde davon missen!

3. Wie würdest du dich selbst beschreiben?

Bin praktisch veranlagt, kann mit Theorie nicht viel anfangen. Mein Motto ist: schmeiss dich rein! Mach die Erfahrung und hör auf zu quatschen. Und wenn ich was mache, dann richtig oder gar nicht. So kam ich auch in die Meditation. Ich hatte noch nie meditiert, habs 10 Tage „light“ mit 1 Stunde am Tag und viel Buddhistischer Lehre in Nepal getestet, und hab dann direkt 36 Tage hardcore Vipassana gemacht. Und seitdem einige retreats mehr und fast nonstop mit Pausen aufgrund meiner Reise… Halbherzigkeit hat noch niemandem etwas gebracht glaube ich.

4. Wie siehst du dich in der Zukunft?

Gute Frage! In Einklang, in Freude, am Praktizieren, inspirierend, liebend, gesund, mit offenem Herzen, vertrauend, auf gutem Wege! …

5. Hast du eine Lieblingsserie? Welche?

Bin Serienjunkie. Aber lustig, die erste Serie die mir einfällt ist der Lebensweg vom legendären Yunus Emre – der Weg der Liebe. Die gibt es leider nicht auf deutsch, aber ich habe gesehen dass es ein gleichnamiges Buch gibt, was ich mir unbedingt zulegen möchte. Es hat 44 Folgen, und ich habe mindestens 44 mal geweint🙂

Auszug aus dem Internet: [Yunus Emre ist vor allem berühmt dafür, die Liebe in den Mittelpunkt seiner Gedichte gestellt zu haben. Mit ihm hat die Liebe ihre Verbreitung erfahren. Er hat die Liebe mit der Ethik verbunden und sie als Lebensquelle geehrt. Die Liebe ist Ausgangspunkt und Grundstein von Yunus Emres Weltsicht und Philosophie, er verbindet Leben mit Liebe.

Lass lieben uns, geliebt auch werden ‑
Denn keinem bleibt ja diese Welt!]

6. Gibt es etwas, was du in deinem bisherigen Leben anders machen würdest?

Nein. Alles war und ist perfekt für die persönliche Entwicklung. Natürlich gibt es Sachen bei denen ich zurückdenke und sage.. uff das war ja nicht so der Knaller… Aber, in dem Moment war es das was ich wollte und das Beste was ich konnte.

7. Was würdest du gerne mal tun, hast dich aber (noch) nicht getraut, es umzusetzen?

Ich würde gerne mal mit Boxtraining anfangen! Also bloss nicht boxen oder so, aber nur das Training, weil ich das ziemlich komplett finde. Habe mich aber nicht so recht rangetraut bis jetzt, weil ich Zwerg und die Muskelprotze an/um den Boxring… naja…!

8. Betreibst du aktiven Umweltschutz und wenn ja, wie?

Hmm… ich vermeide Plastik so gut es geht. Versuche wenn dann nachhaltig zu kaufen und saisonal und regional zu essen. Alles nach bestem Wissen und Gewissen, da es oftmals echt herausfordernd ist.

9. Wie reagierst du im Auto auf nötigende Verkehrsteilnehmer?

Ich bremse sie aus. Rege mich auf. Bis ich dann runter komme, und denjenigen einfach in Frieden weiterziehen lasse um mich nicht selbst in „Stress“ zu begeben.

10. Koriandergrün: ja oder nein?

Auf keinen Fall! Nachdem eine Freundin von mir das mal mit Petersilie im Salat verwechselt und ganz ordentlich davon rein hat, reagiere ich sehr empfindlich auf den Geschmack; besser gesagt: bäh!🙂

11. Welche Frage möchtest du beantworten, die wir nicht gestellt haben? (und beantworte sie!)

Woran kannst du dich nicht sattsehen / riechen / schmecken / hören?
Dieses Glitzern des Wassers durch die Sonnenstrahlen! Sei es das Meer, ein See, Fluss, was auch immer… Wenn ich das sehe, kann ich nicht anders als um die Wette strahlen🙂

Da ich bereits gestern meine Fragen von Benjamin beantwortet und liebe Menschen nominiert habe, und meine Fragen gestellt habe, habe ich hier lediglich die Fragen beantwortet

Liebe Grüße und viel Freude!

Danke noch einmal für die tollen Fragen, ihr seid grossartig!

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Liebster Blog Award

Ich wurde gestern von Benjamin Hittel für den Liebster Blog Award nominiert. Wow, wie schön! Ich danke dir für deine tollen Fragen, die mich tief in mich gehen lassen haben, und freue mich riesig!

Hier sind Benjamin’s 11 Fragen im Interview

1. Warum schreibst Du?

Während meinem äusseren Trip durch Asien und vor allem danach, haben mich immer mehr Menschen immer mehr für durchgeknallt erklärt, und hatten viele Fragen… Wie ich das machen kann, warum ich das mache… Klosterleben? 36 Tage am Stück schweigen? Ab 12 Uhr nichts mehr essen? 15 Stunden am Tag meditieren? WIESO?! Und so vieles mehr, dass ich Anfang diesen Jahres entschieden habe diesen Blog anzufangen… Um meine persönlichen Erfahrungen, mein Umdenken und vor allem meine Fragen die ich mir selbst stelle zu teilen. Um bewusster zu werden, Horizonte zu erweitern und vor allem um uns auszutauschen…

2. Was bedeutet es für Dich Opfer zu bringen? Wofür würdest Du es tun?

Opfer bringen hört sich gleich ganz krass an… Die Dinge sind wie sie sind, und ich bin dankbar für alles was ist / was ich habe und auch was nicht ist / was ich nicht bekomme (was ein Segen ist). Was manchmal echt nicht einfach ist, daher sehe ich Opfer bringen nicht auf der materiellen Ebene sondern rein auf spiritueller. Ein grosses Opfer was ich tatsächlich als „Opfer“ sehen würde. wäre mit meiner Kultivierung, der inneren Arbeit aufhören zu müssen. Ich würde dies tun, wenn es in dem Moment die beste Version von mir hervorbringt / verlangt / mir und anderen dienlich ist.

3. Was ist das Beste, was Du je geschrieben hast? Bitte posten. Was hat Dich dazu motiviert?

Die Beiträge sind so verschieden irgendwie, aber ganz besonders am Herzen liegt mir der Beitrag, bei dem wir uns kennengelernt haben. Die bremsenden Friedenskämpfer. Ich weiss nicht, ob es das Beste ist, was ich geschrieben habe aber das war für mich ein grosser Moment und ein wunderbarer Schritt beim Umdenken!

Ich hatte immer klar was ich nicht will, was gar nicht geht, was nicht sein soll, wogegen ich bin, wogegen ich kämpfe… Natürlich fokussierst du dich darauf, steckst deine ganze Energie rein, redest darüber, fühlst es – und ziehst es somit an!!! Bis ich mir gesagt habe, dass ich die Nase gestrichen voll davon habe, und ich mich ständig wieder aufs Neue angefangen habe zu fragen, wenn die alte -das geht gar nicht- Laier angefangen hat – woFÜR bin ich? Was will ich? Wie soll es denn sein? Wie möchte ich mich fühlen? Was für ein Leben möchte ich führen? Was möchte ich in meiner Umgebung haben? Ist das die beste Version von mir selbst? … ein Quantensprung im Denken und im SEIN, meine Dankbarkeit dafür ist endlos. Das schliesst natürlich nicht aus, dass ich mich für etwas einsetze und z. B. auf Demos gehe, für Sachen die mir am Herzen liegen. Nur gehe ich jetzt kopfmässig nicht als „totaler Revoluz – wir gegen die anderen!“ hin, sondern „wir alle zusammen“… Da fliesst eine ganz andere, besondere Energie, und es kommen wundersame Gespräche und Situationen zustande…

4. Glaubst Du es gibt eine absolute Wahrheit?

Ja – Liebe und Eins-Sein. Das Ding an der Sache ist, dass jeder sein eigenes „Modell“ hat wie dies aussehen mag, und es gibt 10.000 Wege sich dessen bewusst zu werden. Aber die Essenz von allem ist und bleibt für mich dieselbe – wir sind alle eins – wir sind alle Liebe.

5. Was sind Deine täglichen Rituale? Wie sieht Dein Tag aus?

Morgens Augen auf, lächeln und meine Dankbarkeit ausdrücken – für den wundervollen Tag, Freude, Liebe, Überfluss, liebe Menschen… Fertig machen und (mit Freude!) zur Arbeit. Arbeiten, Menschen beobachten, Gutes tun, ihnen helfen, Spass haben, und nach Hause gehen. Dann Sport / Yoga, etwas leichtes Essen, eventuell eine Doku anschauen oder lesen, und zum Abschluss meditieren. Das versuche ich jeden Abend zu machen, auch wenn es kurz ist. Meine Dankbarkeit ausdrücken und ab geht’s in den Schönheitsschlaf🙂

6. Sind Likes und Kommentare labsame Liebe fürs Bloggerherz oder lässt Dich das kalt?

Ich liebe es – es ist eine wunderbare Gelegenheit sich auszutauschen, andere Sichtweisen zu lesen, umzudenken, zu lesen wie Mitmenschen mit ähnlichen Erfahrungen umgehen, dazuzulernen, zu teilen…

7. Star Wars oder Star Trek?

STAR WARS in Grossbuchstaben! Möge die Macht mit euch sein!

8. Glaubst Du an Verschwörungstheorien? Welche ist Dein Favorite?

Ich mag Verschwörungstheorien! Besonders die, die sich bereits als wahr herausgestellt haben. Was ich etwas beunruhigend finde ist dieses unglaubliche Vertrauen in das System und die Gutgläubigkeit – nein, die würden das nie mit uns machen etc… Siehe Zeitgeist. Und das in Zeiten, in denen belegt ist, dass das reichste Prozent mehr als alle anderen auf der Welt besitzt – nein die wollen sicherlich nichts böses… Sie lassen auch Menschen nicht absichtlich hungern, halten sie arm, machen sie (drogen etc.) abhängig, machen sie krank – es lebe die Pharmaindustrie, halten sie als moderne Sklaven… NIEMALS!🙂

9. Du hast für 30 Minuten lang unbegrenzte Ressourcen und wirklich alles ist möglich. Wie würdest Du die Welt retten?

Ich würde in jedem Menschen auf dieser Erde völlige (Selbst-)Liebe, Achtsamkeit, Vertrauen und Bewusstsein für das Eins-Sein erwecken. Meiner Meinung nach, muss jeder sich selbst retten um die Welt zu retten. Wer sich selbst rettet, d. h. liebt, achtsam und bewusst lebt, in sich ruht, weiss, dass alles was passiert perfekt ist – eine Spiegelung seines Innersten ist, vertraut, sein SEIN auslebt, Akzeptanz ausübt, IST… Wer würde dann noch einen Mitmenschen hungern, dursten lassen, etwas „böses“ antun / antun lassen, wenn wir das Bewusstsein haben, dass wir alle eins sind? Wovor müsste dann die Welt und die Umwelt gerettet werden?

10. Welcher große Menschheitsmoment zu deinen Lebzeiten hat Dich am meisten bewegt?

Ehrlich gesagt, fällt mir spontan kein besonderer Moment ein, eher sehr viele kleine… friedliche Massendemos, Update des Kollektivbewusstseins, Mitgefühl, Hilfe in Momenten, in denen man kurz vor dem Verzweifeln ist, nicht mehr weiter weiss, kurz vor dem aufgeben ist… bewegt mich immer wieder aufs Neue, egal wie gross oder klein und unscheinbar die Geste auch sein soll. Menschen, die zu sich, zu ihrem Herz finden, den Weg gehen, erwachen… Herzensfreude pur🙂

11. Welche Frage würdest Du Dir stellen? Beantworte sie.

Deine Antwort auf den Spruch: „…bleib wie du bist!!!“?
Bloss nicht – und ich fange an zu rennen!!! Ich bin nicht mal mehr die, die ich gestern war; wie und wieso soll ich bleiben wie ich jetzt gerade bin? Es gibt nichts was nicht der Unbeständigkeit unterliegt – Veränderung ist die Essenz allen Lebens. Wieso sollte jemand wollen, dass ich in Stillstand verharre?

 

Hier sind die Fragen für die von mir nominierten Blogs:

1. Was inspiriert dich?
2. Wofür bist du dankbar?
3. Was war bisher dein größter Aha Moment?
4. Welchen Ratschlag würdest du Menschen auf den Weg geben und wieso?
5. Welches Land ruft dich und wieso?
6. Was war die größte Angst, die du überwunden hast?
7. Welcher Mensch / Gruppe hat dich bisher besonders beeinflusst und warum?
8. Dein Lieblingsbuch?
9. 1 Wunsch der garantiert in Erfüllung geht – was wäre es?
10. Was ist Heimat für dich?
11. Dein schönster Moment heute?

Meine Nominierungen:

Matthias: https://www.matthias-wilke.de/

Elly: https://ellysecke.wordpress.com/

MeinGehirnUndIch: https://meingehirnundich.wordpress.com/

Netti87: https://netti0487.wordpress.com/

Herzeugs: https://herzeugs.wordpress.com/

 

Danke fürs Mitmachen, und danke Benjamin nochmal für deine Fragen…

Liebe Grüße und viel Freude euch allen!

Welcome to the happy dark side

Menschen sehen meine Zufriedenheit, mein glücklich-sein, mein Entspannt-sein, und sagen ich will, ich will, ich will das auch!!!

Aber niemand sieht meinen Schmerz, mein Leiden, mein mich-ergeben. Dann würden sie sicherlich schreien, ich will, ich will, ich will das bloss nicht!!!

Wie immer ist es eine Entscheidung, auch in den dunkelsten Stunden, ja, vor allem in diesen… sich dem Schmerz hingeben, es zulassen, aber nicht das Vertrauen zu verlieren und auch dafür dankbar zu sein. Das ist ein Weg der Heilung, wie eine äusserliche Wunde eben. Erst verengt sich das beschädigte Gefäss und der Wundheilungsprozess wird gestartet. Es folgt die Reinigungs- und Entzündungsphase, das Wundsekret schwemmt Keime und Fremdkörper aus der Wunde. Nun kann sich die Wunde mit neuem Gewebe füllen und es bilden sich neue, sehr feine Gefäße. Anschließend wird die Wunde stabiler und eine Narbe reift… Du heilst.

Wieso sollte eine innere Heilung ganz anders verlaufen, wie z. B. durch Verdrängung, Betäubung, nicht wahr-haben-wollen etc.? Natürlich sehen wir die Wunde nicht physisch, und oft wissen wir nicht einmal wo wir uns denn wie, wieso und wie tief „geschnitten“ haben und wann denn mal endlich eine Narbe reift.

Wir wollen ganz, heil und glücklich sein und nur noch vor uns hinstrahlen, aber wir stehen uns wie so oft nur selbst im Weg und verzögern den Wundheilungsprozess der Seele und heulen rum wie kleine Kinder denen man den Lolli weggenommen hat. Es ist nicht alles immer nur einfach, luftig, locker, mühelos, schmerzfrei…Und wir müssen immer wieder aufs Neue ent-täuscht werden, wir werden ständig „Ohrfeigen“ vom Leben bekommen, aber nie mehr als wir zu dem Zeitpunkt nicht tragen können. Damit wir immer bewusster werden und noch mehr Illusionen aufgeben… vor allem noch mehr unser Herz öffnen. Wie solltest du denn sonst Lernen, dich entdecken, dich selbst sehen, dich erinnern, wenn alles immer nur „toll“ ist und du nur noch fröhlich vor dich hinstrahlst und Licht versendest?

Ich bin grundsätzlich ein sehr dankbarer, glücklicher und zufriedener Mensch und freue mich riesig über das Leben, die kleinen Sachen und schätze wunderbare Momente, ob ich diese jetzt gerade toll finde oder nicht. Mich werfen die meisten alltäglichen Situationen nicht aus der Bahn, und stressen mich nicht. Viele Sachen, was eben sehr viele Menschen störend und furchtbar finden, machen mir absolut nichts aus, da die Akzeptanz zu dem was ist ständig wächst, wenn du es denn zulässt… Das habe ich mir schon abgewöhnt und es ist immer wieder, ständig aufs Neue eine Entscheidung – für die Liebe, glücklich sein, Akzeptanz, SEIN was immer auch ist oder für Angst.

Genauso wichtig wie unser Glücklich-sein ist unser Leiden, unsere dunkle Seite, unsere Wunden die geheilt werden wollen und die wir auf Biegen und Brechen verdrängen wollen. Doch auch in deinen dunkelsten Stunden kannst du dich dafür entscheiden dankbar zu sein, und sogar glücklich, dass du das erfahren und lösen darfst und noch ein Stückchen mehr zu dir selbst findest. Lass alles zu was kommt, und sei zufrieden damit auch wenn es verdammt weh tun mag. Du weisst nicht was Glücklich-sein ist wenn du nicht weisst was Leiden ist – denn es gibt kein Licht ohne Schatten.

In welcher Welt willst Du leben?

Ich freue mich und folge dem Aufruf von Matthias Wilke einen Beitrag zum Blogparade zu schreiben, in welcher Welt ich gerne leben möchte. Wie sieht Dein Traum aus?

Ein Traum von einem Tag…

…ich wache auf und mache meine Augen auf. Mein erster Gedanke ist: Danke für den wundervollen Tag! Ich grinse vor mich hin und kuschele mich nochmal kurz in mein Kissen. Meine weiteren Gedanken sind: Danke für die Freude, Liebe, Gesundheit und Überfluss. Und ich stehe auf um etwas leckeres zu frühstücken und mich fertig zu machen.

Ich verlasse meine Komfortzone, meine schöne Wohnung in der ich mich wohlfühle und trete hinaus auf die Strasse. Ich freue mich auf einen tollen Tag voller Liebe und Kraft um so vielen Menschen wie möglich zu helfen, zu dienen und Freude zu bereiten soweit es mir möglich ist. In der U-Bahn sehe ich wie sich Menschen gegenseitig die Plätze anbieten, und andere den nicht so körperlich starken Menschen den schweren Koffer die Treppen hoch tragen. Es gibt Augenkontakt, ich sehe zufriedene Menschen die zurück grinsen, sich freuen, achtsam und hilfsbereit sind mit Einheitsgefühl und Verständnis. Alles ist im Fluss, mit guter Energie und das alles und vieles mehr ist selbstverständlich weil alles andere undenkbar wäre. Ich sehe Freude in den vermeintlich kleinen Dingen, wie den blauen Himmel, Sonnenschein, eine wunderschöne Aussicht, inspirierende Gespräche. Ehrliche Freude über das „selbstverständliche“, absolutes Vertrauen und das Wissen dass alles perfekt ist wie es gerade ist.

Angekommen an meinem Arbeitsplatz verrichte ich meine Arbeit. Ich helfe meinen Kollegen ihre Ziele zu erreichen, nehme ihnen etwas Arbeit ab, lerne neues, und tue alles was ich kann dass alles rund läuft und im Fluss ist und lebe meine Talente aus. Wir essen gemeinsam frische leckere Kost und reden über was wir bereits erschaffen haben und über unsere Vorhaben und unsere Träume. Nachdem ich meinen Arbeitstag freudig abgeschlossen habe mache ich Sport und tausche mich mit noch mehr tollen Menschen aus und wir lassen unseren Geist freien Lauf voller Kreativität und Liebe.

Zu Hause, in meiner Komfortzone angekommen, nehme ich mir am Ende des Tages Zeit für mich indem ich in mich gehe, zur Ruhe, zur inneren Stille komme und meditiere. Ich bin in meiner Mitte. Völlig bewusst. Absolut achtsam. In Frieden. In Liebe. In Freude. In Einklang. In Dankbarkeit. In Demut. Meine letzten Gedanken sind: Danke für den wundervollen Tag! Danke für die Freude, Liebe, Gesundheit und Überfluss. Ich schliesse meine Augen und schlafe…

Auch bei einem Traum von einem Tag oder vielen, wird Leiden welcher Art auch immer nicht ausgespart bleiben, was auch absolut in Ordnung ist. Denn wir wachsen durch Leiden. Wir entwickeln uns dadurch. Wir kultivieren dadurch Mitgefühl und Akzeptanz. Wir haben dadurch die Chance in uns zu gehen und zu heilen. Es ist eine wundervolle Möglichkeit.

Mein Traum von einer Welt, mein Wunsch ist, dass jeder für sich, sein Leben, Denken, Fühlen, Handeln und was er daraus in der Realität erschafft die volle Verantwortung übernimmt und nach dem Motto „jeden Tag ist Silvester!“ lebt und in seiner höchsten Version, Wahrheit, Freude und in Liebe handelt. Wenn dies der Fall ist, erübrigt sich alles andere…

Schöner und treffender als Gandhi kann ich es an dieser Stelle nicht sagen:

Sei DU SELBST die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.

Das ist mein Traum.

Wie wäre denn für dich so ein Mindset?

Bremsende Friedenskämpfer

Es ist überwältigend wie viele Seiten und Organisationen es gibt die gegen etwas kämpfen. Gegen Ungerechtigkeit, gegen Zerstörung, gegen Umweltsünder, gegen Krieg, gegen Hunger, gegen das System, gegen Institutionen, gegen Armut, gegen Leid…

Es ist wunderbar dass es so viele Menschen gibt, die sich so sehr engagieren und gegebene Situationen verbessern möchten, Hut ab! Nur was alle gemeinsam haben ist dass sie eben GEGEN etwas kämpfen – und nicht FÜR etwas. Wir sind grundsätzlich erstmal GEGEN etwas oder jemanden und das wollen wir auch beseitigen. Ist eine edle Geste. Nur stecken wir all unsere Energie eben genau da rein wo es nicht hin soll, nämlich genau in diese Situation oder Person. Unbewusst geht unsere gesamte Aufmerksamkeit dahin woGEGEN wir sind und somit bestärken wir das ungewollt und lenken Energien dahin…

Anstatt FÜR etwas zu kämpfen. FÜR Liebe. FÜR Frieden. FÜR ein gerechteres Miteinander. FÜR eine gesunde Natur. FÜR Überfluss. FÜR Reichtum. FÜR Zufriedenheit. FÜR Glück. FÜR Respekt…

Dieses Umdenken setzt unglaubliche Energien frei. Wir müssen das ja nicht gleich im grossen á la Weltfrieden üben. Aber fange mal mit kleinen Schritten im Alltag an…

Wie oft möchtest du dich frisch und gesund ernähren und deinen Tempel (Körper) pflegen anstatt endlich aufzuhören so viel ungesunden Kram zu essen?

Wie oft betätigst du dich lokal und kaufst lokal und bei kleinen Händlern anstatt ständig nur gegen das System und die Institutionen zu sein?

Wie oft suchst du nach Alternativen und förderst diese anstatt nur gegen Ausbeutungen jeglicher Art wie Kinderarbeit, Näherinnen aus der Textilbranche etc. zu sein?

Wie oft engagierst und informierst dich über die Umwelt, Nachhaltigkeit, Produktion von Alltagsprodukten die du nutzt und handelst entsprechend anstatt nur gegen Umweltverschmutzung zu sein?

Die Liste ist lang…

Ich finde es wunderbar dass es so viele Menschen gibt die sich engagieren, in die Öffentlichkeit treten, Themen ansprechen, Herz- und Augenöffnende Doku’s drehen, schreiben, schreien, laut sind, ihren Ärger und Empörung zeigen, gegen Ungerechtigkeit und Leiden sind – und habe vollsten Respekt vor diesen mutigen Menschen! Sie sind sozusagen die „Vorreiter“ um eine bestimmte unbekannte Sache ins Licht zu bringen und mit dem Finger drauf zu zeigen, dass da etwas gewaltig schief läuft.

Im Alltag und für die Masse ist es allerdings sehr „einfach“ GEGEN etwas zu sein, seine Empörung bekannt zu geben und genauso weiterzumachen wie bisher. Nur sollten wir uns eingestehen dass es damit nicht getan ist. Es ist z. B. schön dass du GEGEN die Privatisierung von Trinkwasser durch Nestlé bist – nur hilft das nichts wenn du weiterhin gemütlich dein Nescafé trinkst und deine Küche voll ist mit Nestlé Produkten. Es ist schön dass du Nachrichten von den furchtbaren Arbeitsbedingungen von den Näherinnen in Bangladesh postest – nur was bringt es wenn du weiterhin genau bei den Textildiscountern kaufst, die diese wunderbaren Menschen ausbeuten?

GEGEN etwas oder jemanden zu sein ist schnell und einfach. Ich kann in Sekunden gegen so viele Sachen auf der Welt sein die ich nicht für schön oder gerecht halte. Aber FÜR etwas oder jemanden zu sein erfordert Mühe, Kraft, Ausdauer und Liebe. Denn da muss ich mich informieren, evtl. Umwege gehen, Umdenken, mich anstrengen, Alternativen suchen und wenn es keine gibt, selbst welche erschaffen.

Stelle dein Denken und Handeln in Frage – woFÜR bist DU Tag für Tag?