Welcome to the happy dark side

Menschen sehen meine Zufriedenheit, mein glücklich-sein, mein Entspannt-sein, und sagen ich will, ich will, ich will das auch!!!

Aber niemand sieht meinen Schmerz, mein Leiden, mein mich-ergeben. Dann würden sie sicherlich schreien, ich will, ich will, ich will das bloss nicht!!!

Wie immer ist es eine Entscheidung, auch in den dunkelsten Stunden, ja, vor allem in diesen… sich dem Schmerz hingeben, es zulassen, aber nicht das Vertrauen zu verlieren und auch dafür dankbar zu sein. Das ist ein Weg der Heilung, wie eine äusserliche Wunde eben. Erst verengt sich das beschädigte Gefäss und der Wundheilungsprozess wird gestartet. Es folgt die Reinigungs- und Entzündungsphase, das Wundsekret schwemmt Keime und Fremdkörper aus der Wunde. Nun kann sich die Wunde mit neuem Gewebe füllen und es bilden sich neue, sehr feine Gefäße. Anschließend wird die Wunde stabiler und eine Narbe reift… Du heilst.

Wieso sollte eine innere Heilung ganz anders verlaufen, wie z. B. durch Verdrängung, Betäubung, nicht wahr-haben-wollen etc.? Natürlich sehen wir die Wunde nicht physisch, und oft wissen wir nicht einmal wo wir uns denn wie, wieso und wie tief „geschnitten“ haben und wann denn mal endlich eine Narbe reift.

Wir wollen ganz, heil und glücklich sein und nur noch vor uns hinstrahlen, aber wir stehen uns wie so oft nur selbst im Weg und verzögern den Wundheilungsprozess der Seele und heulen rum wie kleine Kinder denen man den Lolli weggenommen hat. Es ist nicht alles immer nur einfach, luftig, locker, mühelos, schmerzfrei…Und wir müssen immer wieder aufs Neue ent-täuscht werden, wir werden ständig „Ohrfeigen“ vom Leben bekommen, aber nie mehr als wir zu dem Zeitpunkt nicht tragen können. Damit wir immer bewusster werden und noch mehr Illusionen aufgeben… vor allem noch mehr unser Herz öffnen. Wie solltest du denn sonst Lernen, dich entdecken, dich selbst sehen, dich erinnern, wenn alles immer nur „toll“ ist und du nur noch fröhlich vor dich hinstrahlst und Licht versendest?

Ich bin grundsätzlich ein sehr dankbarer, glücklicher und zufriedener Mensch und freue mich riesig über das Leben, die kleinen Sachen und schätze wunderbare Momente, ob ich diese jetzt gerade toll finde oder nicht. Mich werfen die meisten alltäglichen Situationen nicht aus der Bahn, und stressen mich nicht. Viele Sachen, was eben sehr viele Menschen störend und furchtbar finden, machen mir absolut nichts aus, da die Akzeptanz zu dem was ist ständig wächst, wenn du es denn zulässt… Das habe ich mir schon abgewöhnt und es ist immer wieder, ständig aufs Neue eine Entscheidung – für die Liebe, glücklich sein, Akzeptanz, SEIN was immer auch ist oder für Angst.

Genauso wichtig wie unser Glücklich-sein ist unser Leiden, unsere dunkle Seite, unsere Wunden die geheilt werden wollen und die wir auf Biegen und Brechen verdrängen wollen. Doch auch in deinen dunkelsten Stunden kannst du dich dafür entscheiden dankbar zu sein, und sogar glücklich, dass du das erfahren und lösen darfst und noch ein Stückchen mehr zu dir selbst findest. Lass alles zu was kommt, und sei zufrieden damit auch wenn es verdammt weh tun mag. Du weisst nicht was Glücklich-sein ist wenn du nicht weisst was Leiden ist – denn es gibt kein Licht ohne Schatten.

In welcher Welt willst Du leben?

Ich freue mich und folge dem Aufruf von Matthias Wilke einen Beitrag zum Blogparade zu schreiben, in welcher Welt ich gerne leben möchte. Wie sieht Dein Traum aus?

Ein Traum von einem Tag…

…ich wache auf und mache meine Augen auf. Mein erster Gedanke ist: Danke für den wundervollen Tag! Ich grinse vor mich hin und kuschele mich nochmal kurz in mein Kissen. Meine weiteren Gedanken sind: Danke für die Freude, Liebe, Gesundheit und Überfluss. Und ich stehe auf um etwas leckeres zu frühstücken und mich fertig zu machen.

Ich verlasse meine Komfortzone, meine schöne Wohnung in der ich mich wohlfühle und trete hinaus auf die Strasse. Ich freue mich auf einen tollen Tag voller Liebe und Kraft um so vielen Menschen wie möglich zu helfen, zu dienen und Freude zu bereiten soweit es mir möglich ist. In der U-Bahn sehe ich wie sich Menschen gegenseitig die Plätze anbieten, und andere den nicht so körperlich starken Menschen den schweren Koffer die Treppen hoch tragen. Es gibt Augenkontakt, ich sehe zufriedene Menschen die zurück grinsen, sich freuen, achtsam und hilfsbereit sind mit Einheitsgefühl und Verständnis. Alles ist im Fluss, mit guter Energie und das alles und vieles mehr ist selbstverständlich weil alles andere undenkbar wäre. Ich sehe Freude in den vermeintlich kleinen Dingen, wie den blauen Himmel, Sonnenschein, eine wunderschöne Aussicht, inspirierende Gespräche. Ehrliche Freude über das „selbstverständliche“, absolutes Vertrauen und das Wissen dass alles perfekt ist wie es gerade ist.

Angekommen an meinem Arbeitsplatz verrichte ich meine Arbeit. Ich helfe meinen Kollegen ihre Ziele zu erreichen, nehme ihnen etwas Arbeit ab, lerne neues, und tue alles was ich kann dass alles rund läuft und im Fluss ist und lebe meine Talente aus. Wir essen gemeinsam frische leckere Kost und reden über was wir bereits erschaffen haben und über unsere Vorhaben und unsere Träume. Nachdem ich meinen Arbeitstag freudig abgeschlossen habe mache ich Sport und tausche mich mit noch mehr tollen Menschen aus und wir lassen unseren Geist freien Lauf voller Kreativität und Liebe.

Zu Hause, in meiner Komfortzone angekommen, nehme ich mir am Ende des Tages Zeit für mich indem ich in mich gehe, zur Ruhe, zur inneren Stille komme und meditiere. Ich bin in meiner Mitte. Völlig bewusst. Absolut achtsam. In Frieden. In Liebe. In Freude. In Einklang. In Dankbarkeit. In Demut. Meine letzten Gedanken sind: Danke für den wundervollen Tag! Danke für die Freude, Liebe, Gesundheit und Überfluss. Ich schliesse meine Augen und schlafe…

Auch bei einem Traum von einem Tag oder vielen, wird Leiden welcher Art auch immer nicht ausgespart bleiben, was auch absolut in Ordnung ist. Denn wir wachsen durch Leiden. Wir entwickeln uns dadurch. Wir kultivieren dadurch Mitgefühl und Akzeptanz. Wir haben dadurch die Chance in uns zu gehen und zu heilen. Es ist eine wundervolle Möglichkeit.

Mein Traum von einer Welt, mein Wunsch ist, dass jeder für sich, sein Leben, Denken, Fühlen, Handeln und was er daraus in der Realität erschafft die volle Verantwortung übernimmt und nach dem Motto „jeden Tag ist Silvester!“ lebt und in seiner höchsten Version, Wahrheit, Freude und in Liebe handelt. Wenn dies der Fall ist, erübrigt sich alles andere…

Schöner und treffender als Gandhi kann ich es an dieser Stelle nicht sagen:

Sei DU SELBST die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.

Das ist mein Traum.

Wie wäre denn für dich so ein Mindset?

Bremsende Friedenskämpfer

Es ist überwältigend wie viele Seiten und Organisationen es gibt die gegen etwas kämpfen. Gegen Ungerechtigkeit, gegen Zerstörung, gegen Umweltsünder, gegen Krieg, gegen Hunger, gegen das System, gegen Institutionen, gegen Armut, gegen Leid…

Es ist wunderbar dass es so viele Menschen gibt, die sich so sehr engagieren und gegebene Situationen verbessern möchten, Hut ab! Nur was alle gemeinsam haben ist dass sie eben GEGEN etwas kämpfen – und nicht FÜR etwas. Wir sind grundsätzlich erstmal GEGEN etwas oder jemanden und das wollen wir auch beseitigen. Ist eine edle Geste. Nur stecken wir all unsere Energie eben genau da rein wo es nicht hin soll, nämlich genau in diese Situation oder Person. Unbewusst geht unsere gesamte Aufmerksamkeit dahin woGEGEN wir sind und somit bestärken wir das ungewollt und lenken Energien dahin…

Anstatt FÜR etwas zu kämpfen. FÜR Liebe. FÜR Frieden. FÜR ein gerechteres Miteinander. FÜR eine gesunde Natur. FÜR Überfluss. FÜR Reichtum. FÜR Zufriedenheit. FÜR Glück. FÜR Respekt…

Dieses Umdenken setzt unglaubliche Energien frei. Wir müssen das ja nicht gleich im grossen á la Weltfrieden üben. Aber fange mal mit kleinen Schritten im Alltag an…

Wie oft möchtest du dich frisch und gesund ernähren und deinen Tempel (Körper) pflegen anstatt endlich aufzuhören so viel ungesunden Kram zu essen?

Wie oft betätigst du dich lokal und kaufst lokal und bei kleinen Händlern anstatt ständig nur gegen das System und die Institutionen zu sein?

Wie oft suchst du nach Alternativen und förderst diese anstatt nur gegen Ausbeutungen jeglicher Art wie Kinderarbeit, Näherinnen aus der Textilbranche etc. zu sein?

Wie oft engagierst und informierst dich über die Umwelt, Nachhaltigkeit, Produktion von Alltagsprodukten die du nutzt und handelst entsprechend anstatt nur gegen Umweltverschmutzung zu sein?

Die Liste ist lang…

Ich finde es wunderbar dass es so viele Menschen gibt die sich engagieren, in die Öffentlichkeit treten, Themen ansprechen, Herz- und Augenöffnende Doku’s drehen, schreiben, schreien, laut sind, ihren Ärger und Empörung zeigen, gegen Ungerechtigkeit und Leiden sind – und habe vollsten Respekt vor diesen mutigen Menschen! Sie sind sozusagen die „Vorreiter“ um eine bestimmte unbekannte Sache ins Licht zu bringen und mit dem Finger drauf zu zeigen, dass da etwas gewaltig schief läuft.

Im Alltag und für die Masse ist es allerdings sehr „einfach“ GEGEN etwas zu sein, seine Empörung bekannt zu geben und genauso weiterzumachen wie bisher. Nur sollten wir uns eingestehen dass es damit nicht getan ist. Es ist z. B. schön dass du GEGEN die Privatisierung von Trinkwasser durch Nestlé bist – nur hilft das nichts wenn du weiterhin gemütlich dein Nescafé trinkst und deine Küche voll ist mit Nestlé Produkten. Es ist schön dass du Nachrichten von den furchtbaren Arbeitsbedingungen von den Näherinnen in Bangladesh postest – nur was bringt es wenn du weiterhin genau bei den Textildiscountern kaufst, die diese wunderbaren Menschen ausbeuten?

GEGEN etwas oder jemanden zu sein ist schnell und einfach. Ich kann in Sekunden gegen so viele Sachen auf der Welt sein die ich nicht für schön oder gerecht halte. Aber FÜR etwas oder jemanden zu sein erfordert Mühe, Kraft, Ausdauer und Liebe. Denn da muss ich mich informieren, evtl. Umwege gehen, Umdenken, mich anstrengen, Alternativen suchen und wenn es keine gibt, selbst welche erschaffen.

Stelle dein Denken und Handeln in Frage – woFÜR bist DU Tag für Tag?

Ich bin ja nicht gläubig, aber…

Ich höre und lese das immer öfter… Ich bin ja nicht gläubig, aber man möchte glauben… Tu es doch! Wieso schämen sich Menschen gläubig zu sein? Wieso ist es dermassen verpönt?

Um eins vorwegzunehmen, ich halte nichts von Institutionen. Denn Institutionen verkaufen das, was die Menschen innerhalb dieser Institutionen für „richtig“ halten als den einzig, richtigen Weg, und wenn du diesen Weg nicht gehst, bist du für die Ewigkeit verdammt denn alles andere ist Teufelswerk! Wieso kann es nur einen einzigen Weg geben? Wie kann es dann sein, dass so viele Menschen aus so vielen verschiedenen Religionen, Glaubensrichtungen erleuchtet sind? Und wie kann es sein dass fast alle dieser erleuchteten Wesen wie Buddha, Jesus, Prophet Mohammed, Laotse, Rumi im Essenz das gleiche predigen nur in anderen Zeitetappen, in anderen Wörtern, unter anderen Umständen, aus verschiedenen Ländern, mit unterschiedlichen Beispielen – manche auf Anhieb verständlicher als andere, deren Botschaften auf den ersten Blick einfach sind, aber unglaublich tiefgründig, so dass du es allein durch das lesen der Worte gar nicht begreifen kannst? Ich habe absolut nichts gegen Religionen oder Philosophien an sich, es ist eine wunderbare Sache, denn die Botschaften sind Menschlichkeit, Liebe, Brüderschaft, Beten, Vertrauen, Einssein… Das einzige was dem in die Quere kommt ist der Mensch und sein Ego, der dann auf einen Konkurrenztrip kommt, mit seinem limitierten Sein Sachen hineininterpretiert von denen er keine Ahnung hat und die anderen aufgrund dessen schlecht macht und den Rest kennen wir ja…

Genauso wenig halte ich was von Esoterischem Gequatsche. Wenn was nicht geht bei mir sind es Wellness Esoteriker. Leeres qequake, auswendig gelernte Zitate und absolut nichts dahinter. Wenn einer gerade über Mitgefühl redet und gleichzeitig die Kellnerin mega anpampt wo denn bitte SEIN Kaffee bleibe… Wenn einer gerade über Akzeptanz redet und gleichzeitig jeden über sein Äusseres verurteilt (wie läuft DER denn rum!?)… Wenn mir gerade eine sagt, go with the flow, aber gleichzeitig sich gegen jede Art von Veränderung in ihrem Leben wehrt… Tja! Die Esoterikfachabteilung hat ihr Werk vollbracht – viel verkauft, Kohle gemacht und mindestens genauso viele Klugscheisser hervorgebracht die alles perfekt nachquatschen können und von denen die wenigsten das LEBEN was sie da unbewusst und achtlos von sich geben, sich aber für die spirituellsten Wesen fühlen und nur so vor sich „positiv“ hinstrahlen.

Ich bin ein tief gläubiger Mensch. Es gibt so vieles woran du glauben kannst, es müssen nicht die vorgegebenen Strukturen oder Institutionen sein. Sprenge den Rahmen der um alles gebildet wurde, sprenge die Limitationen die dir vorgegeben wurden. Du kannst von allem das nehmen was sich für dich gut anfühlt… Menschlichkeit, Verständnis, Vertrauen, Gott, Liebe, Energie, Erleuchtung, Ehrlichkeit, Unbeständigkeit, Mitgefühl, Freude, Bewusstsein, Einssein, Entwicklung, Achtsamkeit, Mensch sein, SEIN… Alles hat wunderbare Seiten, wage es und schau mal hinein in andere Themen oder Religionen und fühle gleichzeitig in dich hinein wie die Resonanz in deinem Inneren ist… Vielleicht findest du etwas was dir dienlich ist, oder vielleicht ist es auf eine andere Art und Weise für dich verständlicher, vielleicht öffnet etwas anderes dein Herz, vielleicht öffnet es deine Blickrichtung und deine Sinne, vielleicht sprengt es Vorurteile…

Worauf es ankommt ist doch, dass es tief aus deinem Inneren heraus kommt, im Einklang mit dir selbst, mit der Welt und dem Universum. Wenn es sich „gut“ anfühlt. Wenn es dir dienlich ist. Wenn es dich weiterentwickeln lässt. Wenn es die beste Version von dir selbst heraus bringt! Öffne dich, statt dich zu limitieren… immer wieder, ständig aufs Neue und vor allem… hab VERTRAUEN und LIEBE…

Ruhig du missgünstige Neidhammel!

Definition lt. Wikipedia:

„Neid existiert in zweierlei Ausprägungen:

dem Wunsch der neidenden Person, selbst als gleichwertig empfundene Güter zu erlangen, um die die beneidete Person beneidet wird (konstruktiver Neid)

dem Wunsch, dass die beneidete Person die Güter, um die sie beneidet wird, verliert (destruktiver Neid, auch Missgunst). Ersatzweise kann der Neidende auch den Wunsch nach anderem Schaden für die beneidete Person entwickeln.“

Manchmal geht es fast unbemerkt an dir vorbei und manchmal bekommst du plötzlich die volle Ladung! Neider… Hater… Missgünstige Mitmenschen, zumeist sehr verbittert und griesgrämig, die sich zum Großteil unterlegen fühlen aber ihr Ego ihnen sagt, dass sie überlegen sein müssten- weil ja alle anderen DAS haben was IHNEN eigentlich zusteht und alle anderen das gar nicht verdienen, eben nur SIE SELBST! Was für eine Unverschämtheit!

Und da sind sie immer wieder… diese fiesen, giftigen Bemerkungen die jedem Blasrohr & Gipftpfeil aus dem Regenwald überlegen sind! Die dann immer mehr werden, immer verbitterter, immer schädlicher, immer mehr hinter deinem Rücken bis… ja, bis wann eigentlich? Mir kommt es unaufhörlich vor, und ich versuche jedesmal Mitgefühl zu entwickeln, auf die Art -denn sie wissen nicht was sie tun-, was oftmals wirklich schwer ist, vor allem wenn du selbst betroffen bist, und es während deiner Anwesenheit abläuft, wie ein skuriller Film vor deinen Augen.

Mal ganz ehrlich, wenn du neidisch bist, wieso tust du nichts gegen deine Unzufriedenheit und verpestest lediglich deine Umwelt? Ich verstehe das Prinzip nicht. Ein gesunder Neid ist schön und kann sehr hilfreich sein, wie in meinem Fall wenn ich tolle, straffe Körper sehe. An die denke ich nämlich wenn ich mal keine Lust hab zu trainieren🙂

Nur ist es doch völlig schwachsinnig absolut neidisch zu sein wegen dem Job, den materiellen Besitz, die Ruhe und Gelassenheit etc. von einer anderen Person, weil ich das auch will, aber absolut nichts dafür tun möchte! Vielleicht schon mal darüber nachgedacht, dass die Person auf die du so neidisch bist, hart für seinen Job, Körper, Besitz, Ruhe, Gelassenheit etc. gearbeitet hat und vielleicht dafür viele Opfer gebracht hat oder noch bringt und durch die Hölle gegangen ist um so zu sein, das zu haben was du so beneidest?

Und du? Willst nichts tun, dich nicht anstrengen, alles geschenkt haben und obendrauf auf Endlosschleife deine Umwelt kontaminieren und miese Energy verbreiten? Geht ja gar nicht…

Wieso kannst du nicht nicht einfach FREUEN? Ich freue mich für meine Mitmenschen für das was sie erreichen, besitzen, tolle Urlaube oder Sachen machen… Ich freue mich einfach wenn mein Umfeld glücklich darüber ist. Ich wünsche jedem auf dieser Erde das was er sich wünscht, und dass jeder genauso lebt wie es ihn glücklich macht, in allem Überfluss. Spirituell, materiell, was auch immer… In diesem Sinne, peace.

Verträgst du Kritik oder schäumst du schon?

Wikipedia sagt über Kritik: „Unter Kritik versteht man die Beurteilung eines Gegenstandes oder einer Handlung anhand von Massstäben“

Also bedeutet das, wenn mich jemand kritisiert, für meinen Lebensstil, meinen Job, mein SEIN, mein Essverhalten etc…. dass er meine Handlung anhand von seinen eigenen Massstäben be-/verurteilt. Interessant.

Machen wir mal weiter… Jemand verurteilt mich und meine Handlung anhand von seinen eigenen Massstäben,  und jetzt habe ich die Optionen dass ich mir das anhöre, es hinnehme wie die andere Person denkt und mein Leben so weiter lebe wie ich das möchte, ohne darüber zu grübeln, oder Änderungen vorzunehmen wenn ich das selbst als nicht notwendig sehe, oder ich kann… aufbrausen. Direkt in Abwehr gehen. Mich rechtfertigen. Die andere Person überzeugen müssen warum ich so toll bin. Mich in Rage reden, erbittern, mein Ego aufplustern warum ich überlegen bin… So anstrengend echt!

Was ist das das uns ständig in diese Falle lockt? Wieso möchtest du den Massstäben von anderen Menschen entsprechen? Hast du keine eigenen? Bist du von deinen Masstäben nicht überzeugt? Reicht es dir nicht aus deinen eigenen zu entsprechen? Brauchst du unbedingt die Anerkennung und die Zustimmung von deinem Umfeld? Und wenn du z. B. fachliche konstruktive Kritik bekommst, wo du etwas lernen kannst was du noch nicht weisst..  wieso bist du deswegen beleidigt und schmollst? Fühlst du dich etwa blossgestellt weil du etwas nicht weisst oder weil jemand mehr weiss als du?

An dieser Stelle muss ich sagen dass ich absolut nicht gegen Kritik bin. Ganz im Gegenteil, es sind wunderbare Möglichkeiten sich selbst von einem anderen Blickwinkel sehen zu können, ob man es annimmt, es für sich für wahr hält, es umsetzt oder nicht, das ist zweitrangig. Mir geht es hauptsächlich um die Reaktion. Vielleicht wäre es doch schön nicht gleich in Abwehr und Beleidigt-sein zu übergehen sondern ganz entspannt mal anzunehmen und zu schauen wie es sich anfühlt, und warum es sich so anfühlt wie es sich anfühlt.

Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert als durch Kritik gerettet werden.

…eine schöne Redensart. In diesem Sinne, ich wünsche euch allen was ihr selbst für euch wünscht ganz ohne Kritik und ohne Neid aber dafür von Herzen🙂

Womit hörst du denn eigentlich so (zu)?

Mit dem Organ, den Ohren?

Mal ist es wohl rein mit dem Organ. Denn wie oft passiert es dass Menschen hören aber nicht zu-hören sondern nur Geräusche wahrnehmen? „… wie, was hast du gesagt?“

Mit dem Verstand?

Um zu bewerten, in Schubladen zu stecken, zu urteilen, zu antworten? Ja, oftmals wohl mit dem Verstand… um sich profilieren zu können, um seinen Ego aufzupolieren, sein unglaubliches Wissen mitteilen zu müssen, rein um zu antworten, zu urteilen, andere Ansichten herunter zu argumentieren um sich selbst zu rechtfertigen, um nicht verstehen zu können oder zu wollen, aus purer Ignoranz, „helfen“ zu wollen, zu analysieren… grundsätzlich aus dem falschen Ich heraus.

Mit dem Herzen?

Um zu verstehen, zu akzeptieren, Mitgefühl / Mitfreude zu haben? Ohne zu verurteilen? Ohne die Meinung aufdrücken zu müssen? Ohne erst an sich selbst zu denken, sondern nur an die Person, auch wenn es in dem Moment vielleicht etwas negatives für uns selbst darstellt?

Mit der Seele?

Ich stelle mir schon länger diese Frage und es ist irgendwie erschreckend und unfassbar je achtsamer du wirst. Plötzlich steckst du in ganz skurrilen Situationen die eher einem Slapstick ähneln. Ich hatte z. B. meinem Besuch schon ein paar Mal gesagt dass ich kein Fleisch mehr esse. Nun waren sie nach einer Zeit da, und kamen an mit Wurst, Salami etc. zum picken. Naja… dann habe ich es dankend abgewiesen und nochmal gesagt, ich esse doch kein Fleisch. Achsoooo da war ja was, ok! Auf einmal wollten sie am nächsten Tag ganz unbedingt mit mir die beste Currywurst essen! Ääääah… Hmmm…. Ich sagte, ja, das könnt ihr sehr gerne tun! Wie, du doch auch!!! Äh Leute, ich esse doch kein Fleisch!? Achso auch keine Currywurst? Hmm… Ich unterlasse jegliche Kommentare.

Solche Situationen am laufenden Band. Absolutes unbewusst-sein, komplett kopfgesteuert, galaxienweit entfernt vom Herzen. Ich habe mittlerweile schon länger aufgegeben es zu verstehen zu wollen, und akzeptiere das jetzt einfach nur noch da sie offensichtlich nur mit den Ohren, oder höchstens mit dem Verstand zuhören. Vielleicht kommt einfach nicht an was ich sage, vielleicht liegt es an mir. Es ist mir völlig (Curry)Wurscht, denn jeder wie er will…

Der längste Weg ist oft der Weg vom Verstand zum Herzen

Aber auch dieser Weg fängt nur mit einem Schritt an… Wagst du diesen kleinen Schritt?